Die Schweizer Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung (SAKK) testete unsere CR 1447 - Salbe in einer klinischen Studie (Phase I) an Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs. Die Studie ist abgeschlossen und die Daten liegen vor. Die Daten zeigen eine sehr gute Verträglichkeit und erste Hinweise auf Wirksamkeit.
Erlangen, August 2015
Curadis gibt den erfolgreichen Abschluss der klinischen Phase I-Studie mit dem Wirkstoff 4-OHT (4-hydroxytestosteron) bekannt. Eine transdermale Anwendung mit dem Wirkstoff 4-OHT wurde in Zusammenarbeit zwischen der Curadis und der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung (SAKK) bei Brustkrebspatientinnen erstmals auf seine Sicherheit und Verträglichkeit überprüft. In dieser Phase I-Studie wurden 14 Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs an vier verschiedenen Studienzentren in der Schweiz in die Studie eingeschlossen. Die Studie zeigte eine sehr gute Verträglichkeit der Substanz sowie ausreichend hohe dosisabhängige Blutspiegel. Auch ergaben sich erste Hinweise auf Wirksamkeit von 4-OHT. Die empfohlene Dosierung für die geplante Phase II-Studie ist 400 mg/Tag. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Phase I-Studie und der klaren Empfehlung der SAKK für die Fortsetzung der klinischen Entwicklung von 4-OHT soll die Phase II-Studie im 1. Quartal 2016 beginnen.
Erlangen, Mai 2014
Die klinische Studie Phase I gegen Brustkrebs startet aktuell das deutsche Biotechnologieunternehmen Curadis in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung (SAKK). In einer Phase I - Studie werden zunächst die Pharmakokinetik sowie die Verträglichkeit des Entwicklungskandidaten
CR 1447-PO untersucht. In dieser klinischen Studie werden bis zu 18 Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs an vier verschiedenen Studienzentren in der Schweiz in die Studie eingeschlossen. Nach Abschluss der Phase I - Studie soll in einer Phase II - Studie die Wirksamkeit und Verträglichkeit des Medikaments geprüft werden.
Untersucht wird das Medikament CR 1447-PO, welches in Form einer Salbe angewendet wird. Durch das Auftragen auf die Haut gelangt der Wirkstoff direkt ins Blut. So wird der sogenannte „First Pass-Effekt“ umgangen, der bei oraler Gabe des Medikaments den Wirkstoff in der Leber verstoffwechseln und unwirksam machen würde. Hauptangriffspunkt des Medikaments ist der Androgenrezeptor, der bei ca. 80% der Brusttumore ausgeprägt ist.
Curadis führt die Studie zusammen mit der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung (SAKK) durch, einer Non-Profit Organisation mit einer langjährigen Erfahrung im Bereich der klinischen Prüfung von Medikamenten gegen verschiedenste Tumorerkrankungen.
Trotz einer Vielzahl von verfügbaren Medikamenten ist metastasierter Brustkrebs heute in der Regel nicht heilbar. Daher gibt es nach wie vor einen großen medizinischen Bedarf für innovative und besser wirksame neue Medikamente. Das Marktpotential für solche Medikamente liegt bei mehreren Milliarden Euro.
Über die SAKK
Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung (SAKK) ist eine Non-Profit Organisation, die seit 1965 klinische Studien in der Onkologie durchführt. Ihr wichtigstes Ziel ist es, neue Krebstherapien zu erforschen, bestehende Behandlungen weiterzuentwickeln und die Heilungschancen von krebskranken Patientinnen und Patienten zu verbessern. Dies geschieht durch Kooperationen innerhalb der Schweiz und in Zusammenarbeit mit ausländischen Zentren und Studiengruppen. Alle Universitätsspitäler sowie viele Kantons- und Regionalspitäler in der ganzen Schweiz sind Teil des SAKK Netzwerks. Die SAKK wird durch eine Leistungsvereinbarung mit dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) sowie durch Partner wie Krebsliga Schweiz und Krebsforschung Schweiz unterstützt. Mehr Informationen unter: http://www.sakk.ch
Über die SAKK
Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung (SAKK) ist eine Non-Profit Organisation, die seit 1965 klinische Studien in der Onkologie durchführt. Ihr wichtigstes Ziel ist es, neue Krebstherapien zu erforschen, bestehende Behandlungen weiterzuentwickeln und die Heilungschancen von krebskranken Patientinnen und Patienten zu verbessern.